Rieder schiesst die Jets in der „Belle“ ins Glück
In einem Spiel, welches an Dramatik fast nicht zu überbieten war, setzen sich die Jets am Ende in der Verlängerung durch. Sie gewinnen das Heimspiel gegen Pfannenstiel Egg mit 3:2 und auch die Serie mit demselben Resultat.
Die Vorzeichen für Spiel 5, die „Belle“, am Sonntagabend versprachen bereits einen Krimi. Am Freitagabend hatte Pfannenstiel Egg in Spiel 4 nach Verlängerung gewonnen und so ein Entscheidungsspiel erzwungen. Den beinahe 400 Zuschauenden wurde geboten, was diese Begegnung schon in den vier Spielen zuvor bot.
Der UHC Pfanni, der als Aussenseiter in die Serie ging, verkaufte sich wiederum teuer. Der Quali-Achte verliess sich auf seine Stärken und war damit ein echt mühsamer Gegner. Die Jets starteten etwas besser in die Partie und gingen nach 10 Minuten in Führung. Pyry Kauppinen traf zum dritten Mal in dieser engen Serie. Den Gästen aus Egg schien dies nicht zu gefallen. Sie bezogen ihr frühes Timeout und erzielten kurz darauf den Ausgleich.
Im Mittelabschnitt waren es dann die Jets, die das Spieldiktat an sich rissen. Es war ihnen über alle 5 Spiele nicht oft gelungen viele Chancen herauszuspielen, in dieser Phase war dies jedoch der Fall. Weitere Tore hatte dies allerdings nicht zur Folge. Pfanni-Keeper Lucien Edelmann war immer wieder Endstation.
Der späte Ausgleich
Florian Nideröst brachte dann mit seinem zweiten Treffer des Abends den Gast in Führung. Nur wenige Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt und nun lagen die Vorteile bei Pfannenstiel. Das Spiel verlief nicht zugunsten der Jets und die Minuten zerronnen. Doch dann, vier Minuten vor Ende, ein Geniestreich von Cédi Schumacher – 2:2. Weil kurz danach noch die erste Strafe des Spiels ausgesprochen wurde, hatten die Jets in Überzahl gleich die Möglichkeit auf den Siegtreffer. Sie blieben jedoch zu ungefährlich.
So musste im dritten Spiel in Folge die Verlängerung entscheiden. Nun war die Dramatik nicht mehr zu überbieten. Besser hätte es ein Regisseur eines Theaters nicht schreiben können. In der Verlängerung wollte kein Team ein Fehler machen, denn dieser könnte das Aus bedeuten. 66:10 Minuten waren gespielt als die Flughafenregion kurz zu zittern begann. „JP“ Burri fand mit einem Querpass Manu Rieder und dieser sorgte für die Entscheidung. Die eine Hälfte der Halle tobte, die andere Hälfte war enttäuscht und trotzdem sicherlich auch stolz. Der UHC Pfanni präsentierte sich von seiner besten Seite und war ein mehr als würdiger Playoff-Teilnehmer.
Trotzdem sind es am Ende die Jets die sich als Favorit durchsetzen können und nun im Halbfinal auf Ticino Unihockey treffen. Bereits am Samstag, 14. März geht diese Serie in der Stighag los.